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Die 10 Gebote | mit Fulbert Steffensky

Die 10 Gebote | mit Fulbert Steffensky

Das Fünfte Gebot | Die 10 Gebote

Veröffentlichung:25.11.2021

Diese Video thematisiert das Gebot "Du sollst nicht töten". Andere Gebote wurden hinterfragt. Das Töten hat das Christentum hingenommen und gefördert. Doch auch die schönsten Texte und Geschichten gegen Gewalt sind im Christentum zu finden. Der Staat hatte lange Zeit das Recht zu töten. Gott und die Obrigkeit gleichzusetzen war einer der größten Fehler. Die Bergpredigt hebt das "aug um aug Zahn um Zahn" auf. Auch dieser Satz schränkt die Gewalt ein. Es wird mit ihm nur zerstört, was ein andere zerstört hat, nicht mehr. Rache kann im AT nicht mehr zur Ausrottung führen. Es entsteht ein neuer Lebensentwurf, der Freundschaft der Gewalt vorzieht. Mit der Bergpredigt kann man nicht regieren? Gewalt zum Lebensschutz mag für Staaten nötig sein. Der Versuch wurde noch nie ernsthaft versucht. Unsere Welt verschwendet immense Summen für Gewalt und dessen Instrumente. Was könnte damit erreicht werden für das Leben auf der Welt. Wer durch das Schwert lebt stirbt durch das Schwert. Es gibt viele Wege Menschen zu töten, nur wenig davon ist in unseren Staaten verboten.

Fulbert Steffensky zeigt, wieso die 10 Gebote heute noch aktuell und höchst politisch sind. Er liest aus seinem Buch "Die Zehn Gebote - Anweisungen für das Land der Freiheit" vor.

Das Video „Das fünfte Gebot – Du sollst nicht töten“ entfaltet das fünfte Gebot als grundlegende Weisung zum Schutz des Lebens und setzt sich kritisch mit der Geschichte von Gewalt, Krieg, Todesstrafe und Feindschaft auseinander. Dabei wird gezeigt, dass christliche Kirchen selbst nicht frei von Gewaltgeschichte waren und das Tötungsverbot oftmals hinter anderen moralischen Fragestellungen zurücktrat. Das Video reflektiert die problematische Verbindung von religiösem Glauben, staatlicher Macht und Gewaltanwendung und stellt dem eine biblische Friedensethik gegenüber. Im Zentrum stehen die Botschaften Jesu, insbesondere die Bergpredigt, sowie die Idee der Gewaltfreiheit als Alternative zu Rache, Vergeltung und Feindschaft. Zugleich wird die Frage diskutiert, ob Gewalt in bestimmten Situationen notwendig sein kann und welche Möglichkeiten gewaltfreien Widerstandes historische Persönlichkeiten wie Martin Luther King oder Mahatma Gandhi aufgezeigt haben. Abschließend erweitert das Video das Verständnis des Tötungsverbotes, indem es auf strukturelle Formen der Lebenszerstörung aufmerksam macht, etwa Armut, Ausgrenzung, soziale Ungerechtigkeit oder die Missachtung menschlicher Würde. Das fünfte Gebot erscheint dadurch als umfassender Auftrag zum Schutz und zur Förderung des Lebens in all seinen Dimensionen.

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Didaktisch bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte für einen ethisch orientierten Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II. Es eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Frieden, Gewalt, Menschenwürde, Krieg, Konfliktlösung und christlicher Ethik. Als Einstieg können die Lernenden über Situationen nachdenken, in denen Gewalt im Alltag, in Medien oder in der Gesellschaft sichtbar wird. Anschließend eröffnet das Video die Möglichkeit, das fünfte Gebot nicht nur als Verbot des Tötens, sondern als aktiven Schutz des Lebens zu verstehen. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, warum Gewalt häufig als selbstverständlich erscheint und welche Alternativen es dazu gibt. Die Lernenden können die Aussagen der Bergpredigt analysieren und diskutieren, ob Gewaltverzicht eine realistische Lebenshaltung darstellt. Ebenso bietet sich die Untersuchung historischer Beispiele gewaltfreien Widerstandes an, etwa anhand von Martin Luther King, Mahatma Gandhi oder weiteren Friedensbewegungen. Das Video ermöglicht darüber hinaus eine kritische Reflexion über Krieg, Aufrüstung, Todesstrafe und gesellschaftliche Konflikte. In höheren Jahrgangsstufen können ethische Dilemmata bearbeitet werden, beispielsweise die Frage nach legitimer Gewalt zur Verteidigung von Menschen oder Staaten. Besonders wertvoll ist die Erweiterung des Tötungsverbotes auf soziale und strukturelle Formen von Gewalt. Die Lernenden können analysieren, wie Armut, Ausgrenzung, Mobbing, Diskriminierung oder Vernachlässigung menschliches Leben beeinträchtigen. Methodisch eignen sich Debatten, Fallanalysen, Dilemmadiskussionen, Standbilder, Rollenspiele, Friedensprojekte oder die Analyse biblischer Texte zur Gewaltfreiheit. Das Video fördert ethische Urteilskompetenz, Empathie, Friedensfähigkeit sowie die Fähigkeit, religiöse Traditionen auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu beziehen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.2 Biblische Ethik – Spannung zwischen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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